Archive for the ‘So Sachen mit diesem Interwebdings’ Category

Telefonmann

Friday, April 9th, 2010

Könnte es sein, daß …. Herzlichen Glückwunsch Japan, willkommen in neuen Jahrtausend!

ich tatsächlich eine größere Auswahl als genau _vier_ Smartphones bekommen könnte? Wirklich?

Ja genau _vier_ momentan. Ich will eigentlich schon, seit ich in Japan bin ein Smartphone kaufen. Aber bisher haben mich sowohl Preise als auch Auswahl abgeschreckt.

Vier, daß ist kein Scherz, man schaue hier nach: Das ist die “Pro”-Serie bei Docomo.

In Deutschland wäre das die “Haben wir letztes Jahr vorgestellt, den alten Kram will aber mittlerweile keiner mehr haben”-Serie. Ich meine… die drei japanischen Modelle zählen nicht, denn die laufen mit irgendeinem dämlichen proprietären OS, so daß (ernsthaftes) eigenes Entwickeln von Applikationen nicht möglich ist. Ich meine, der Browser da drauf ist von Netfront, muss man dazu noch mehr sagen? Nun, vielleicht nicht mehr, als das z.B. ein Limit von 500KB/Webseite da ist und die Darstellung quasi jedes Newsportals scheitert. Internationalisierung, also Darstellung von Seiten mit europäischen Sonderzeichen oder Unicode… das ist ungefähr so “smart”, wie … naja, halt nicht. Achja, OperaMini installieren geht nicht. Wieso nicht? Propriertär. Woll’n ‘wa nich’.

Was Android angeht, hat man die Wahl zwischen dem ein Jahr alten HTC Magic und… naja, oder man nimmt es halt nicht. Übrigens japanweit – Docomo hat das einzige Android-Smartphone. Was Android angeht, hat sich ja in letzter Zeit weltweit auch wirklich nichts getan… Und … das Blackberry Bold. Tatsächlich. Es gibt tatsächlich in ganz Japan genau _ein_ Blackberry, das mehr als 1,5 Jahre alte Bold.

Und zwei Geräte mit Windows Mobile. Ich weiß nicht, warum Windows Mobile in Japan so beliebt ist (Willcom hatte ne ganze Serie davon… naja gut, die sind auch pleite) – sind Japaner masochistisch veranlagt?

Ist es also so, daß doch noch Hoffnung besteht? Das man einfach das Telefon, was man gerne möchte privat kauft, sich dazu einen passenden Vertrag und Provider sucht? Könnte es sogar sein, daß Nokia wider zurückkommt? N900? Google Nexus im freien Verkauf? Simlock-free Iphone aus Italien? (interessant auch, daß die Newsmeldung Europa und den dortigen Verkauf von legal ungelockten Iphones gekonnt ignoriert).

Nein, ich kann mir schon denken, _wie_ das umgesetzt wird. Nämlich so, daß Hersteller Ihre Telefone “zufällig” nicht im freien Handel anbieten oder wenn, nur zu Preisen die jenseits von gut und böse liegen. Daß das Kaufen “nur” einer SIM-Karte + Vertrag preislich nicht attraktiv ist. Daß bestimmte Vergünstigungen nicht möglich sind, wenn man ein “fremdes” Telefon nutzt. Daß Mail, Internet und Co. “zufällig” nicht oder nur unter großem Aufwand funktionieren.

Manchmal ist es hier einfach… es gibt zwar ein “Hackertum” in Japan, aber prinzipiell unterscheidet sich der Geist dahinter doch sehr vom Westen. Das sieht man dann daran, daß z.B. Android hier kaum anzukommen scheint. Überhaupt ist freie Software, DRM etc. kaum ein Thema. Die Gründe sind vielfältig, zum einen sicher ガ ラパゴス化, zum anderen liegt es wohl auch schlicht daran, daß man in Japan doch einfach nicht etwas tut, was nicht erlaubt ist.

Hypersims sind mir in Akihabara jedenfalls noch nicht untergekommen (wobei ich nicht auschließen möchte, daß sie nicht doch irgendwo unter der Theke gehandelt werden). Aber auch wenn – die Netzstrukturen sind so proprietär, was würde man hier schon mit einem Uber-Smartphone ohne e-mail anfangen wollen…

EDIT: Bevor jemand meckert – mittlerweile bringt Softbank einige Androidmodelle von HTC und bei Docomo gibt es jetzt Smartphone Nr. 5, das Xperia X10.

Japanisch-deutsche und Deutsch-japanische Wörterbücher: Teil 3 (EPWING)

Tuesday, March 2nd, 2010

Jetzt wird es interessant. Für die Techniker, Technologen. Für die anderen sei an dieser Stelle gesagt, daß nach diesem Teil erstmal Schluss ist; es wird dann auch wieder nicht-technische Postings über Japan geben.

Ein Industriekonsortium japanischer Firmen hat sich irgendwann in den 90ern, als CD-ROMs ‘ne große Sache wurden, zusammengesetzt, und einen elektronischen Wörterbuchstandart [1] beschlossen, namens EPWING.

Es gibt EPWING-Versionen verschiedenster Wörterbücher, unter anderem zahlreiche Japanisch-Englische Wörterbücher; hier die Übersicht, und hier ein paar amazon-Links: z.B. Kenkyusha, nochmal Kenkyusha, oder Genius (zum Vergleich, nach zumindestens grobem Überblick ist auf den meisten Denshi-Jishous eine Version von Genius, allerdings oft abgespeckt; man möge mich da ggf. korrigieren)

Aber auch einsprachige Wörterbücher gibt es in EPWING-Versionen, Koujien afaik nicht, jedoch das Daijirin. Ich bin mir nicht sicher, ob letzteres noch regulär im Verkauf ist – was allerdings kein Problem ist, aber dazu später.

Es gibt aber auch Wadokus und Dokuwas im EPWING-Format:

- des Crown Dokuwa (クラウン独和辞典) das sich auch auf dem Casio Denshi-Jishou und dem Sharp findet

- des Wadoku.de, hier

Das Crown Dokuwa findet sich einzeln für ca. 8000 Yen, z.B. hier (auch hier weiß ich nicht, ob das noch regulär verkauft wird… ich bin aber skeptisch, weil ich sowohl das o.g. Daijirin als auch das Crown in diesen Versionen noch in keiner Buchhandlung entdecken konnte…)

Und, und das ist das tolle und der interessante Teil dieser ganze Wörterbuchpostinggeschichte, es gibt eine Möglichkeit, sowohl das Crown Dokuwa als auch das Shin-Konsaizu Wadoku in einer EPWING Version zu bekommen, und zwar zusammen für schlappe 6000 Yen, japanischen, technikaffinen Fremdsprachenlernen sei Dank. Dazu muss man allerdings fummeln. Denn die beiden Wörterbücher werden auf CD in einem proprietären Format geliefert. Zusätzlich kann man auch das Daijirin in diesem proprietären Format für ca. 6000 Yen kaufen und konvertieren.

Zunächst als Warnung, Kauf und Konvertierung des Daijirin habe ich (noch) nicht erledigt, Crown & Shinkonsaizu funktionierten aber problemlos; und lt. untenstehenden Anleitung läuft die Konvertierung für das Daijirin analog.

Benötigt wird

- Diese CD für Jap/Deu und Deu/Jap bzw. diese für das Daijirin (zusätzlich ist noch ein Katakana-Wörterbuch wohl für Lehnwörter dabei). Jenes Jap/Eng, Eng/Jap funktioniert ebenfalls analog. Vom selben Verlag gibt es auch noch Jap/Fr+Fr/Jap, sowie, nun ja, eben alle Wörterbücher/Lexika, die hier unter 動作確認 aufgeführt sind.

- Ruby für Windows ( am Besten den Rundum-Sorglos-Installer)

- Eine Software, die das proprietäre Format der CD (BTONIC) in XML umwandelt, hier

- Eine Software, die die XML Dateien in ein erweitertes HTML-Format bringt, hier

- eine Software (ich nutzte die Version 1.69), die aus den speziellen HTML-Dateien ein EPWING – Wörterbuch backt, hier

(die unregistrierte Version reicht, es sei den man möchte auch nach Wörtern suchen, die auf ein bestimmtes Kanji enden oder ein bestimmtes Kanji in der Mitte enthalten … ich bin ohne ausgekommen, hat aber sichierlich je nach Verwendungszweck praktische Relevanz).

Wie man vorgeht, ist auf den entsprechenden Seiten ganz gut dokumentiert und sollte auch für technikaffine Leser, die Japanisch nicht so gut verstehen, nachvollziehbar sein. Umgekehrt bin ich mir nicht so sicher, aber hey, dann liest man auch nicht dieses Blog, gell? :-)

hier die Schnellversion:

(getestet unter XP)

- System auf Japanisch umstellen, insbs. Japanisch für nicht-unicode Programme aktivieren, afaik irgendwo in

Systemsteuerung -> Regions- und Sprachoptionen -> Erweitert(?) -> Sprache für unicode-inkompatible Programme -> Gebietsschema auf Japanisch setzen (sorry, die genauen Begriffe sind mir entfallen und bin momentan unter Linux; unter Windows 7 zumindestens findet man die Option in der Systemsteuerung unter Region und Sprache, Tastaturen und Eingabemethoden ändern, Verwaltung)

- System auf 96 dpi stellen, in den Anzeigeoptionen (ist der voreingestellte Wert bei Windows, wenn man nicht irgendwo “große Schriftarten” etc. eingestellt hat)

- Software von CD-ROM installieren

- Ruby installieren

- Zwei Ordner, z.B. C:\xmldic\konsaizu und C:\xmldic\crown erstellen

- BTONIC2XML benutzen, z.B. entpacken nach c:\bt2xml

DOS-Fenster auf, der Befehl sollte in etwa folgender sein:

ruby -Ks c:\bt2xml\BTONIC2xml.rb “C:\Program Files\SANSEIDO BTONIC Viewer\CrownDE\CrownDE.exi” c:\xmldic\crown

und

ruby -Ks c:\bt2xml\BTONIC2xml.rb “C:\Program Files\SANSEIDO BTONIC Viewer\ConcJD\ConcJD.exi” c:\xmldic\konsaizu

(also vom Prinzip her “ruby -Ks “scriptname” “Quelle der entsprechenden .exi Datei” “Zielordner”

(kann durchaus zusammen für beide Wörterbücher so eine gute halbe Stunde dauern)

- Man muss eine spezielle Ordnerstruktur erstellen und die erzeugten XML-Dateien sowie verschiedene Dateien vom SANSEIDO BTONIC Viewer – Ordner rüberkopieren. Wichtig ist auch, verschiedene png-Dateien in jpg umzuwandeln und, wenn man die Aussprachedateien mitkonvertieren will, die mp3s in wav umzuwandeln; die png’s müssen zwangsweise umgewandelt werden (in der Formatspezifikation müssen afaik auf japanischen Systemen nicht-darstellbare zeichen als Grafiken, sog. gaiji, vorliegen, sonst kann es seinn, daß verschiedene Reader später meckern); die Audiogeschichte ist optional – ich persönlich habe das nicht gemacht, weise hier aber nochmal ausdrüclich auf die Fußnote des letzten Postings hin.

Alle Schritte sind recht ausführlich hier dokumentiert. Die Schritte variieren je nach Wörterbuch, für die Crown und Konsaizu hält man sich an die Beschreibung für das Waei, abweichende Dinge sind im Link dokumentiert.

Ich spare mir mal weitere Details; ggf. gerne in den Comments fragen, falls was nicht klappt

- jetzt müssen die XML – Dateien in ein erweitertes HTML – Format zur Verwendung mit EBSTudio umgewandelt werden. Dazu ruft man die, zum entsprechenden Wörterbuch passenden Skriptdateien (also .bat) in der Kommandozeile auf. Im Falle des Crown Dokuwa also CrownDE.bat; im Falle des Konsaizu ConcJD.bat etc. (Dauert nochmal so ne gute halbe Stunde)

- Dann EBStudio benutzen, um je ein Wörterbuch im EPWING-Format zu bekommen. (Jeweils ein anderes Zielverzeichnis wählen!)

Die Einstellungen für EBStudio am Besten _genau_ so wählen wie bei obigem Link beschrieben und sonst keine weiteren Änderungen vornehmen. So hat es zumindestens hier funktioniert.

WIESO MACHE ICH DEN QUATSCH EIGENTLICH?

Guter Punkt. Zum jetzigen Zeitpunkt hat man nun mehrere Wörterbücher im EPWING – Format, z.B. in meinem Falle diese jene:

- Shin-konsaizu Wadoku

- Crown Dokuwa

- Wadoku.de Wadoku

ggf. kämen dann noch Waei, Eiwa, Daijirin etc. hinzu. Außerdem gibt es von fast allen Wörterbüchern, die es im Netz als Freeware gibt, EPWING Versionen, z.B. EDICT oder Kanjidic.

Und jetzts kommts (für alle die, die es nicht wissen):

EPWING Viewer gibt es nicht nur nahezu für _alle_ PC-Plattformen:

- EBWin für Windows, Jamming für Mac, EBView für Linux (naja, technisch gesehen gibt es letzteres auch für Windows, aber es ist halt nicht so besonders, das GUI ist kryptisch, basiert auf Gnome und meckert bei der Wadoku.de EPWINGversion ständig über fehlende gaiji)

aber eben auch für alle möglichen Mobilplattformen:

- iDic oder EBView/IPhone für das iPhone/iPod-Touch

- Droidwing für Android

- EBPocket für WindowsMobile

- EBBerry für Blackberry

Natürlich müssen die Geräte auch Japanisch verstehen, für das iPhone und und Android sollte das nicht so ein großes Problem sein, für WindowsMobile gibt es zahlreiche Hacks; für Blackberry: Kein Plan, ich nehme an, man braucht das japanische Docomo-Blackberry, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Die meisten Viewer erlauben es, _parallel_ in allen Wörterbüchern gleichzeitig zu suchen. Desweiteren ist es kein Problem, gefundene Wörter nachzuschlagen, d.h. der Weg Deutsch -> Japanisch -> Lesung nachschlagen ist ein Kinderspiel.

Manche der Mobilplattformen erlauben es, japanische Handschrifterkennung nachzurüsten. Zudem kann man die EPWING Dateien, bei einem Update des Gerätes problemlos weiterbenutzen; parallel am PC und am Mobilgerät nutzen – einem Denshi-Jishou imho einfach überlegen. Und ein Mobiltelefon hat man meist wirklich immer dabei.

Hört Ihr das? Da im Hintergrund?

Genau, daß ist mein manisches Gelächter, muahahahahahahha, nein passender (Ende vorspulen), ich liebe es, wenn ein Hack funktioniert.

Ernsthaft hoffe ich jedoch, daß diese Informationen für den einen oder anderen nützlich sind. Hätte ich all diese Dinge vorher gewusst, also insbesondere daß es eine Möglichkeit gibt, wadoku.de mit einem halbwegs vernünftigen Dokuwa zu koppeln (Crown)[2], hätte ich wahrscheinlich damals kein Denshi-Jishou, welches jetzt doch nur in der Ecke liegt, gekauft.

[1] nene, das wird heutzutage so geschrieben, und ein bisschen mag ich es einfach, meine und Eure Augen zu quälen.

[2] naja, es gibt bessere Dokuwas als das Crown, aber Alternativen in digitaler Form sind nunmal entweder nicht vorhanden oder kommen nur in Form von Denshi-Jishous, wo dann aber wieder andere Wörterbücher, insbesondere Wadoku.de fehlen.

Japanisch-deutsche und Deutsch-japanische Wörterbücher: Teil 2 (Denshi-Jishous)

Saturday, February 27th, 2010

Sorry, das wirklich Interessante kommt erst in Teil 3 :-)

Von deutscher Seite gibt es genau ein Wörterbuch, ein Japanisch-Deutsches und wahrscheinlich ist jeder zu einem gewissen Punkt schon mal drüber gestolpert, ich rede von www.wadoku.de

Wadoku.de ist ein Communityprojekt und für Deutsche, die Japanisch lernen sehr sehr praktisch. Selten gab es Wörter, die ich im Wadoku.de nicht gefunden habe.

Für Japaner allerdings, ist es nur bedingt geeignet, da einfach grammatikalische Anmerkungen zu den deutschen Übersetzungen fehlen. In der neuesten Version sind oft Beispielsätze zur Verwendung der Vokabeln hinzugekommen, was schon durchaus hilft – es bleibt aber dabei, es ist in erster Hinsicht ein Projekt von deutschen Muttersprachlern für deutsche Muttersprachler.

Von deutschen Verlagen gibt es keine Japanisch-Wörterbücher in irgendeiner elektronischen Form. Das ist, wenn man vorher gewohnt ist, beim Englischlernen mit Wörterbüchern zugeworfen zu werden, zunächst etwas erstaunlich.

Ich kann mich daran erinnern, daß, als ich ca. 1994 mein CD-ROM, ein Mitsumi FX001D (das D steht für Double-Speed) kaufte, um Rebel Assault zu spielen (wie alle, die damals ein CD-ROM für den Computer kauften), kam sehr sehr schnell ein Deutsch-Englisches Wörterbuch hinzu. Lief unter DOS, war mit Copy&Paste etwas schwierig, aber immerhin.

Denshi-Jishous:

Denshi-Jishous sind kleine, PDA-oder Palm-ähnliche Geräte mit integrierten Wörterbüchern, können aber auch wirklich nur dafür verwendet werden. Meist ist ein Monochromdisplay verbaut und dementsprechend halten solche Geräte dann auch problemlos wochenlang mit einer Batterie- oder Akkuladung. Sie richten sich vornehmlich an Japaner, die Fremdsprachen lernen, daher ist die Menüoberfläche ganz in Japanisch gehalten. Manche haben ein kleines Touchpad mit japanischer Handschrifterkennung, was auch für deutsche Lernende, die ein unbekanntes Kanji nachschlagen wollen, interessant ist. Fast alle Denshi-Jishous haben außer der Übersicht unten auch noch umfangreiche Japanisch<->Englische Wörterbücher und Japanisch-Japanische Wörterbücher (meist eine, oft ältere oder abgespeckte, Version des Daijirin oder Koujien).

Denshi-Jishous sind nur in Japan erhältlich, Zwischenhändler verkaufen sie, meist zu unverschämt überhöhten Preisen, auch in Europa.

Was Deutsch<->Japanisch angeht, kommen genau drei Modelle in Frage:

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Seiko (ohne Handschrifterkennung), ca. 20.000 Yen

Wörterbuch: nur Deutsch->Japanisch, elektronische Version des im letzten Posting erwähnten 新アクセス独和辞典

EDIT 16.04.2010: Ich muss mich korrigieren. Auch ein recht gutes Wadoku ist enthalten. Das Wadoku ist vom Umfang her sogar (63000 Einträge) doppelt so groß, wie das in den anderen Denshi-Jishos enthaltene Shin-Konsaizu. Was die Wörterbücher angeht, spielt das Seiko als imho in der Oberliga und schlägt die anderen Modelle aufgrund des umfangreichen Wadokus. Schade, daß das Seiko kein Touchpad mit Handschrifterkennung hat.

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Sharp (mit Handschrifterkennung), ca. 23.000 Yen:

(+ Erweiterungskarte Deutsch – es gibt eine Version mit Sprachausgabe für deutsche Vokabeln und eine viel preiswertere ohne, für deutsche Muttersprachler ist aber wohl die Aussprache deutscher Wörter kein Problem) [1]

Japanisch Deutsch: digitalisierte Version des schon im letzten Teil erwähnten 新 コンサイス和独辞典 (Shin-Konzaisu Wadoku)

Deutsch Japanisch: digitalisierte Version des schon im letzten Teil genannten ク ラウン独和辞典(第3版) (Crown Dokuwa)

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Casio (mit Handschrifterkennung), ca. 45.000 Yen:

Außer den beiden o.g. Wörterbüchern des Sharps ein weiteres Dokuwa, die Papierversion war ebenfalls im letzten Posting erwähnt: 独 和大辞典 (単行本)

EDIT: das ist _wirklich_ groß. Inhaltlich kann ich nicht viel zu sagen, aber wahrscheinlich das Größte Dokuwa überhaupt, über 160.000 Einträge. Wie groß, ist mir erst aufgefallen, als ich bei Junkudo die gebundene Ausgabe “live” gesehen habe. Kann man ohne Weiteres jemanden mit erschlagen. Schwierig für einen erwachsenen Mann, mit einer Hand zu halten, für eine Japanerin unmöglich. Für japanische Muttersprachler, die natürlich eher an Deutsch -> Japanisch interessiert sind, vielleicht das beste Denshi-Jishou.

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Ich persönlich halte nicht so viel von Denshi-Jishous. Es gibt genau ein elektronisches Gerät, was ich immer mit mir rumschleppe (mein Telefon), alles andere stört nur oder man hat es dann ja im Falle des Falls doch nicht eingepackt. Denshi – Jishous sind recht teuer (besonders in Europa) und können wirklich nur als Wörterbücher benutzt werden.

Zudem: Wenn man wirklich einen Text übersetzt oder lernt, sitzt man meistens doch zuhause in Reichweite eines Computers – mit einer vernünftigen Tastatur und einem echten Bildschirm, mit Copy & Paste und mit all den zusätzlichen Hilfen, die einem das Internet bietet.

Und, und das ist ein Hauptgrund: Wie man schon oben sieht, gibt es, außer dem Wadoku auf dem Seiko, genau eine elektronische Version eines Japanisch-Deutschen Wörterbuchs, nämlich das 新コンサイス和独辞典. Das enthält ca. 36000 Stichworte – viele zusammengesetzte Wörter stehen nicht darin, 36000 ist so gerade an der Grenze zur Nutzbarkeit. Aus Sicht eines deutschen Muttersprachlers, der Japanisch lernt, ist es imho wesentlich schlechter verglichen mit dem Wadoku.de.

Es gibt aber noch Alternativen was digitalisierte Wörterbücher angeht, nämlich das Hinzufügen von Wörterbüchern auf Mobilplattformen. Dazu mehr im nächsten Teil. Auf der anderen Seite ist die Handschrifterkennung japanischer Zeichen bei Denshi-Jishous von großem Vorteil. In Bezug auf das nächste Posting: Die einzige Mobilplattform, die daß hinreichend beherrscht, ist Windows Mobile (also das alte, für Windows Phone 7 ist alles völlig offen).

[1] Ich möchte jedoch allen Lesern stammend südlich des Weißwurstäquators (also Landesgrenze NRW) sowie des wilden Ostens (Sachsen, Thüringen) die Version mit Aussprachehilfe Deutsch ganz besonders ans Herz legen.

Umzug

Saturday, January 23rd, 2010

Nun, ich bin umgezogen, also das Blog. Wobei dieser Satz für Personen, die diesen Eintrag lesen, in etwa so hilfreich ist, wie einem Eskimo zu sagen, Schnee sei weiß. Jetzt könnte ich argumentieren, der durchschnittliche IQ meiner Leser… allerdings ist es so, daß wohl der Unterschichtenpöbel sowieso niemals genug Kung^H^H^H Google-Fu besitzt, um hierhin zu finden…

Daher statt großen Beleidigungen mal eine große Verneigung vor der intellektuellen Kapazität meiner Leserschaft.

Da ich wohl über selbige nicht verfüge, sind die ganzen Bilder & Comments verloren gegangen. Ich bin Behalter, kein Wegschmeisser, daher sollte sich der Großteil wiederfinden lassen, kann aber etwas dauern…

Weiterhin Comments jetzt über Reblogger, da ich zu geizig war, ein Hostingpaket mit PHP und MySQL zu kaufen. (Allerdings: An dieser Stelle mal ein großes Lob an die Jungs von MediaOn, die rocken einfach!)

Es gibt tatsächlich einige Leser, die mein Blog als Feed abonniert haben (im Ernst – gibt es wirklich, ich erzähle hier nichts!); die gewählte Lösung sollte hoffentlich auch diese zufriedenstellen. Bei Problemen mit dem Blog etc. schickt mir bitte eine Einschreiben inkl. frankiertem Rückumschlag an meine Postadresse.

PS: Achja, ich beherrsche durchaus gewisse Grundlagen in Bezug auf Rechtschreibung, aber “Rumpelstiltskin” war schon weg… und Ifnkvohgroghprm oder Nikstlitslepmur schien mir doch zu hart…

Hamwa wieder was gelernt, hamwa

Monday, November 9th, 2009

wieder was gelernt, ham wa wieder was gelernt beim Bernd…

so halb ist dieses Blogposting mehr eine Erinnerung an mich selbst, für den nächsten Versionssprung.

Eingabe japanischer Zeichen unter Linux ist immer so eine Sache. Es funktioniert meistens nach viel Arbeit irgendwie, bis man die nächste Version installiert. Es gibt zahlreiche “Input-Server”, die für mich als Benutzer zwar im Prinzip alle gleich sind, sich aber doch in manchen Dingen unterscheiden, genauer gesagt meist in der klitzekleinen Tatsache, daß manche in manchen Versionen unter manchen Distributionen manchmal japanische Zeichen liefern, manchmal aber auch nicht. Ich bin, als Fan von freier Software, aber sehr sehr froh, daß ich die Wahl habe zwischen zahlreichen verschiedenen Input-Servern (es könnte ja eventuell einer proprietär werden), ich beschäftige mich sehr gerne mit der Konfiguration meines Systems in meiner zahlreichen Freizeit. So wie bei OSX und Windows ein paar Klicks in ein paar Menüs und schon kann man Japanisch eingeben, also das wäre doch langweilig. OSX und Windows können das ja auch erst seit ca. OSX 10.2 und Windows 2000, das sind ja gerade mal ca. 8-9 Jahre. Kann ich schon verstehen, daß sich da niemand drum kümmert, wer lernt denn heutzutage schon eine Fremdsprache. Besser mal was einbauen, wovon ich als Desktopnutzer wirklich profitiere.

Für Ubuntu gibt es hier ne nette Anleitung die nicht schlecht ist, bis auf den kleinen Mangel, daß sie nicht funktioniert. Genauer: Scim funktioniert hier unter 9.04 nicht mit Qt-Programmen. Was heißt, daß man bei Anki keine japanischen Zeichen eingeben kann. Was nervt.

Ich bin dann folgendermaßen zum Ziel gekommen (wie gesagt, Ubuntu 9.04).: Mit UIM. Ich weiß nicht, welche der Schritte redundant sind und eigentlich nicht benötigt werden, aber ich werde einen Teufel tun, jetzt irgendwas zu verändern, um herauszufinden, ob es benötigt wird.

1.) Obiges Tutorial befolgen, um grundlegenden Japanisch-Support zu bekommen, d.h. vernünftige Schriften etc.

2.) Alle Pakete mit scim-* deinstallieren

3.) Paket im-switch, sowie ziemlich alle Pakete mit uim-* installieren, insbesondere: uim-applet-gnome, uim-xim, uim-anthy, uim-gtk2.0

4.) ~/.gnomerc hat als Inhalt:

GTK_IM_MODULE=uim ; export GTK_IM_MODULE
QT_IM_MODULE=uim ; export QT_IM_MODULE
uim-xim &
XMODIFIERS=@im=uim ; export XMODIFIERS

5.) uim-pref-gtk ausführen, z.B. im Terminal

6.) Input-Meta-Toggle-Key auf “CTRL + Space”, “Shift-Space” oder “Alt-Shift” setzen, je nach Geschmack. CTRL-Space war ich von Scim-Zeiten gewöhnt. Bzw. von den wenigen Scim-Zeiten, als Scim tatsächlich funktionierte.

7.) Alternative Input Method: Anky

9.) Jetzt noch nach System->Einstellungen->Startprogramme und da einen neuen Eintrag machen für “uim-toolbar-gtk-systray” um ein Icon in der Gnome-Leiste rechts oben zu bekokmmen. KDE leider unKool: da habe ich Keinen Plan.

Und schon kann man Japanisch schreiben, trotz deutschem Locale. War doch ganz einfach. Wie man jetzt Tomoe (japanische, mehr oder weniger funktionierende Handschrifterkennung) wiederbekommt, das nehme ich mir als Projekt für den nächsten längeren Urlaub vor.

Ansonsten bin ich mal gespannt, was man sich hat einfallen lassen bei 9.10, damit obiger Weg nicht mehr funktioniert. Irgendwas Vertracktes wird sich schon gefunden haben. Scim, Uim – Canna habe ich bisher noch nicht ausprobiert, das wäre doch mal was. (Canna ist kein Inputserver, sondern quasi die – obligatorische – Alternative zu Anthy. In Linux geht halt nichts ohne mindestens zwei konkurrierende Projekte, die im Prinzip das gleiche tun und beide Bugs haben)

Linux auf dem Desktop 2009

Sunday, April 26th, 2009

Eigentlich wollte ich mal wieder was zu Japan schreiben, stattdessen wird das hier, weil ich gerade im Zustand des HB-Männchens bin, ein Rant über den Zustand von Linux auf dem Desktop im Jahr 2009.

Ich wollte auf dem Work-Notebook endlich auf was aktuelles updaten, denn bisher lief einfach der Suspend-to-Ram Modus nicht. Also Ubuntu 9.04, ist ja die desktopfreundlichste Variante, abgesehen davon, daß man in den Supportforen tatsächlich eine Chance hat, eine Lösung zu einem Problem zu finden.

Flugs upgedated und… wunderbar… Kile funktioniert nicht mehr. Kile stürzt aus unbekannten Problemen regelmäßig ab unter Ubuntu. Problem ist bekannt (der geneigte Leser möge selbst die Bugtracker durchforsten, um meine Behauptung zu verifizieren). Lösung: gibt keine. Man arbeitet dran.

Wir reden hier von einem System, daß als Produktivsystem gekennzeichnet ist. Nicht als Beta.

Hm. Was tun? Schließlich bin ich wirklich auf eine Latex-IDE angewiesen. Alternativen? Wäre noch Texmaker. Texmaker installiert und…

tada! Texmaker hat einen fiesen Bug, bei dem, wenn man das Dokument speichert, der Eingabebereich seinen Fokus verliert und nicht wieder zurückerlangt werden kann. Auf Deutsch: Man kann keinen Text mehr eingeben, löschen oder verändern, sobald man das Dokument gespeichert hat. Oder kompiliert, denn vor dem Kompilieren wird es gespeichert. Problem ist bekannt (der geneigte Leser möge selbst die Bugtracker durchforsten, um meine Behauptung zu verifizieren).  Lösung:  ich habe tatsächlich eine Lösung auf einer gentoo-Mailingliste gefunden, dann nach weiterer Recherche jemanden, der ein debdiff für ubuntu erstellt hatte. Das debdiff funktionierte nicht automatisch, aber nach herunterladen des Sourcecodes und manuellem Patchen mit Texteditor, kompilieren bzw. Paket bauen läuft es jetzt. Hat mich nur 4 Stunden Zeit oder so gekostet.

Ich hab auch keine Lösung für sowas, aber das Problem ist, daß immer irgendwas kaputt ist, wenn man updatet. Bzw. eigentlich ja das gesamte OS neuinstalliert. Alle 6 Monate. Das Problem ist, daß man da ja schließlich gezwungen zu wird, wenn man aktuelle Programme haben möchte. Diese Kopplung von Libraries und Programmen macht keinen Sinn (wer zu dieser Formulierung etwas im Comment-Bereich postet, wird direkt zensiert, um das nur mal vorwegzunehmen), sinnvoll wären stabile Binary-Libraries, die sagen wir mal zwei oder mehr Jahre stabil bleiben (Was ist nochmal der Release-Cycle von z.B. OSX?) und losgelöst davon neue Applikationen. Und zwar distributionsübergreifend. Die Integration eine Middleman (Package-Maintainer) zwischen Softwarehersteller und Nutzer löst auf jeden Fall weniger Probleme, als sie denn neu einführt.

Stellt sich natürlich die Frage, soll ich in 6 Monaten wieder das Spiel wagen, oder die bisherigen Applikationen nutzen, bis in 2 Jahren der Support ausläuft?

Wenn dann aber jemand ankommt und sagt, der Misserfolg von Linux auf Netbooks ist darauf zurückzuführen, daß Microsoft so böse den Markt manipuliert, dann komme ich nicht umher, laut zu lachen. Ich könnte momentan nicht guten Gewissens irgendjemandem meiner Bekannten dazu raten, Linux auf dem Desktop einzusetzen… naja, also denen, die das nicht studieren :-)

Was Technisches

Monday, September 15th, 2008

Bei meiner Googlesuche war ich erfolglos, daher mal in Hoffnung das das hier dem einen oder anderen nützlich ist.

Szenario: Notebook in den USA oder Japan preiswert gekauft, nettes Schnäppchen gemacht. Doch was dann? Nur noch Englisch schreiben und auf ö, ä usw. verzichten?

Heutige Notebooktastaturen haben meistens keinen Aufdruck mehr, sondern kleine Aufkleber für die Lettern. Es gibt Klebesets für die deutschen Buchstaben und mit relativ geringem Aufwand hat man eine deutsche Tastatur – das Schnäppchen hat sich gelohnt.

Diejenigen, die mit zehn Fingern blind tippen, interessiert sowieso nicht, was auf den Tasten draufsteht.

Doch Moment, das erste Mal, wenn man mit Excel arbeitet oder programmiert merkt man plötzlich: Da fehlt doch was!

Genau, die Taste zwischen der linken Shift-Taste und dem Z (bzw. Y) fehlt. Weil auf US-Tastaturen keine Umlaute benötigt werden, hat man mehr Platz für die ganzen Sonderzeichen, diese Taste hat man daher extra beim deutschen Layout mit reingebastelt. Die mit größer, kleiner und dem vertikalen Strich, also < > |. Das ist sehr nervig, wenn man programmiert und z.B. Vergleich zwischen Variablen (x<y) braucht oder das “logische oder” ||.

Ständig hin- und herwechseln zwischen deutschem und US-Keyboardlayout ist natürlich auch keine Lösung, zudem < und > im Us-Layout rechts neben dem M zu finden sind – für Schnellschreiber eine schwere Umgewöhnung.

Man kann aber ein eigenes Keyboardlayout definieren, daß diese Zeichen auf entsprechende Tasten legt. Ich habe mich bemüht, dabei das deutsche Layout einzuhalten, d.h. daß man beim Blindschreiben in etwa die gleichen Griffe macht.

Ich setze voraus, daß man entweder ein deutsches Betriebssystem installiert hat oder seinem System schon Deutsch “beigebracht” hat.

Unter Windows kann man den Microsoft Keyboard Layout Creator benutzen und sein eigenes Keyboardlayout erstellen. Wem das zu aufwändig ist, der kann mein vorgefertigtes Layout nehmen:

Download German Custom Layout

Ich habe | auf “Alt gr + Y” (oder eben Z auf dem US-Layout) gelegt, < auf “Alt gr + X” und größer > auf “Alg gr + C”.
Runterladen, installieren. Dann in der Systemsteuerung auf Regions- und Sprachoptionen -> Sprachen -> Details. Dort taucht jetzt unter Tastatur nicht nur “Deutsch” sondern auch “German – Custom” auf. Das Standard-Eingabeschema sollte man dann auf German-Custom setzen.

Unter Linux geht das leider nicht ganz so einfach. Zunächst mal sollte man mit
xmodmap -pke > .Xmodmap
die Keycodes seiner Tastatur scannen und in der Datei .Xmodmap speichern. Danach müssen den Keycodes in der Textdatei .Xmodmap andere Zeichen zugeordnet werden.

Es bietet sich an, die ungenutzte linke Windowstaste für < und linke Windowstaste + Shift für > zu benutzen – das tippt sich fast wie auf einer echten deutschen Tastatur.

Leider habe ich es nicht geschafft, die Windowstaste + Alt gr anzusteuern – offenbar liefert die Windowstaste in Verbindung mit Alt gr keinen expliziten Keycode. Daher habe ich | auf Alt gr + Z(Y) gelegt.

Man sollte also suchen, welcher Keycode zu Y passt. Erstes Zeichen hinter dem = ist die normale Taste, zweites Zeichen ist wenn man Shift gedrückt hält, drittes Zeichen ist die Taste + Alt (gr).
Für Y würde man also sowas eintragen wie
keycode XX = y Y bar
und für die Windowstatste für < und >
keycode XX = less greater

Bei mir (Thinkpad X61s) lag z.B. die linke Windowstaste auf keycode 115, also
keycode 115 = less greater.

Ich habe meine .xmodmap mal hochgeladen, die ist aber wie gesagt für ein X61s und ich weiß nicht, ob sich die Keycodes auf anderen Geräten nicht möglicherweise unterscheiden.

in einer Konsole kann man die Konfiguration mit
xmodmap .Xmodmap
testen

Aus- und einloggen und Ubuntu blendet einen Dialog ein, ob es die .xmodmap bei jedem Start laden soll. Sollte auf jedem Gnomedesktop gehen, KDE leider keine Ahnung, ebenso was OS X angeht…